Lunedi dell’Angelo

Am Ostermontag treffen sich auf Sicilia Familienmitglieder ob jung und alt und Freunde zu einem gemeinsamen Picknick. Es wird gegrillt, gelacht, geschnattert und musiziert.
In diesem Jahr waren wir in einem uralten Palmento.
Man ist geneigt zu glauben, in ein verwunschenes Anwesen eingedrungen zu sein und fühlt sich zurückversetzt in das Märchen von Dornröschen aus den Jahre 1812 der Brüder Grimm.
Hier zur Erinnerung die Zusammenfassung des Märchens: Nach langem Warten wird einem König endlich eine Tochter geboren. Aus Freude darüber lädt er seine Untertanen zu einem Fest, darunter auch zwölf weise Frauen. Die dreizehnte aber, die aus Mangel an Geschirr nicht zur Taufe der neugeborenen Königstochter eingeladen worden war, belegt das Mädchen mit einem Fluch, dass es sich an seinem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel stechen und daran sterben solle. Eine der zwölf übrigen Feen, die an dem Fest teilnehmen durften, wandelt den Todesfluch in einen hundertjährigen Schlaf um, woraufhin der König alle Spindeln im Königreich verbrennen lässt.
An des Mädchens fünfzehntem Geburtstag erkundet es ein Turmzimmer, in dem es eine alte Frau beim Spinnen entdeckt. Die Prinzessin will es auch einmal versuchen und sticht sich mit der Spindel in den Finger. Sie fällt gemeinsam mit dem gesamten Hofstaat in einen tiefen Schlaf. Das Schloss wird mit einer undurchdringlichen Dornenhecke umringt, die sich nach hundert Jahren in Rosen verwandeln. Erst an diesem Tag gelingt es einem Prinzen, in den Turm zu gelangen, wo er die Königstochter wach küsst, woraufhin auch der Schlaf des Hofstaats beendet ist. Dornröschen und der Prinz heiraten.


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