Frutta e Verdura

 

Olive Fritte

Zutaten
250 g schwarze Oliven
1 Knoblauchknolle
Oregano
Weinessig
Olivenöl,
Salz, Pfeffer
Zubereitung
In eine Pfanne ein wenig Olivenöl geben und die Knoblauchzehen darin anrösten. Nun die Oliven hinzugeben und einige Minuten braten.
1 El Essig dazugeben, mit Oregano würzen und dünsten lassen.
Mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.


Linsen-Kartoffel-Suppe

Zutaten
1 Rippe Stangensellerie
2 Karotten
2 Kartoffeln
300g Linsen
1 mittelgroße Zwiebel
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Balsamico Essig
Zubereitung
Die Linsen waschen und ca. 1-2 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Das Gemüse waschen,  schälen und würfeln. In einem großem Topf Olivenöl erhitzen, das Gemüse und den gewürfelten Speck dazugeben und anbraten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und den Knoblauch und das Lorbeerblatt hinzufügen. Nach ca. 20 Minuten die Linsen hinzufügen und unter häufigen Rühren nochmals 10 Minuten kochen bis die Linsen gar aber noch Biss haben. Das Lorbeerblatt herausnehmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Geschmack der Linsen-Kartoffel Suppe noch mit einem kräftigen Schuss Balsamico Essig abrunden. Mit Selleriegrün oder Petersilie bestreuen.
Buon Appetito und viel Glück im Neuen Jahr!!

Blumenkohlkroketten

Zutaten
1 großer Blumenkohl
1 Ei
geriebenener Parmesan- oder Pecorinokäse
Mehl
Salz und Pfeffer
Öl
Zubereitung
Den Blumenkohl putzen,  in Röschen teilen und in Salzwasser kochen. Anschliessend abtropfen lassen und mit einer Gabel zerdrücken. Parmesan- oder Pecorinokäse Siciliana und das geschlagene Ei dazugeben.  Zu  einer gleichmäßigen Masse verarbeiten.  Dann soviel Mehl hinzugeben, bis ein knetbarer Teig entsteht.  Einen  gehäuften Eßlöffel Teig mit Hilfe eines zweiten Esslöffels Kroketten formen.  Die Kroketten in Mehl wälzen und in heissem Öl frittieren. Danach auf  Küchenpapier legen, um das überschüssige Öl zu entfernen. Heiß oder lauwarm servieren.
Peperonata
Zutaten
1 kg Paprikaschoten
300 g Tomaten
500  g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Bund Basilikum
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Die Paprikaschoten waschen, putzen und in Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden.
Die Zwiebeln in Scheiben schneiden und in einem Topf mit Olivenöl glasig braten. Die Paprikastreifen dazugeben und anbraten. Dann die Kartoffeln hinzugeben und weitere 15 Min. braten. Anschliessend die zerkleinerten Tomaten, das gehackte Basilikum, Salz und Pfeffer dazugeben und weiter schmoren lassen. Hin und wieder umrühren und bei Bedarf etwas Wasser dazugeben.


Die Sonne Siciliens eingefangen in Strattù …

Strattù ist typisch sizilianisch und bedeutet «estratto di pomodoro»  und ist ein hochkonzentriertes Tomatenmark.
15 kg  Tomaten ergeben ca. 500 g Strattù.
Reife Tomaten werden zunächst gewaschen, zerdrückt, mit Meersalz abgeschmeckt und unter öfteren Umrühren bei mittlere Hitze ca. 1 Stunde gekocht und dann passiert. Diese Konsistenz wird nun auf grosse Holzplatten gestrichen, mit Tüll bedeckt und  der Sonne ausgesetzt.  Ziel ist es, das Wasser aus den Tomaten verdampfen zu lassen. Täglich wird die Paste umgerührt und wieder neu auf die Holzplatten aufgestrichen und in den Nächten in einem trockenen Raum aufbewahrt. Dieser Prozess wiederholt sich ca. 10 Tage bis das Strattù eine stierblutrote Farbe angenommen hat.

Aufbewahrung
Strattù in Schraubgläser auf einem Lorbeerblatt einfüllen, mit Olivenöl bedecken und verschliessen. An einem dunklen und kühlen Ort aufbewahren.
Signora Lina aus Pachino gab mir folgenden Tipp: Die Masse einfach einfrieren. So ist sie mindestens 2 Jahre haltbar und wird nicht ranzig. Die Konsistenz bleibt geschmeidig, so daß eine portionsweise Entnahme möglich ist.
Ein Esslöffel Strattù verfeinert Saucen und Suppen, verleiht Braten und Schmorgerichten eine wunderbare aromatische Würze, die man mit gewöhnlichen Tomatenmark einfach nicht erreichen kann.

Caponata alla catanese

Zutaten
2 Auberginen
2 rote, gelbe und grüne Paprikaschoten
2 Zucchini
2 große Zwiebeln
1 Staudensellerie
Basilikum
Tomaten
100 g grüne Oliven
Kapern
Meersalz, Pfeffer a. d. Mühle
Olivenöl
Knoblauch
2 El Weinessig
2 Tl Zucker
Zubereitung
Die Zwiebel achteln und in Olivenöl andünsten.
Sellerie, Zucchini und Paprikaschoten in grobe Stücke schneiden und zu den Zwiebeln geben.
Die Oliven entkernen, vierteln und mit den Kapern zu dem Gemüse und den Zwiebeln geben.
Den fein gewürfelten Knoblauch kurz vor Schluss dazu geben und diesen ebenfalls mit schmurgeln lassen.
Die Auberginen in Würfel schneiden und separat mit wenig Öl in einer weiteren Pfanne rundum knusprig anbraten, damit sie gleichmäßig braun und eine pilzähnliche Konsistenz erhalten.
Dann alles vermischen und die in Stücke geschnittenen Tomaten dazu geben.
Essig und Zucker in ein Schraubglas geben, schütteln, über die Caponata geben und verdampfen lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, noch einmal kurz aufkochen lassen und mit Basikum bestreuen.
Dazu reiche ich warmes Baquett und als Vino ‚Nero di Avola‘.
Schmeckt warm oder kalt.

Buon appetito!

 

 

Melanzani alla Griglia

2 Melanzani
Oregano
Knoblauch
Olivenöl, Essig, Salz, Pfeffer

Zunächst Salmorigano zubereiten.
Salmorigano
Oregano
Knoblauch
Essig
Olivenöl, Salz
In einem Glas, Öl, Oregano, fein gehackten Knoblauch und zwei Esslöffel Essig vermischen und eine halbe Stunde ziehen lassen.
Die Melanzani mit Salmorigano bepinseln und grillen.
Nach dem Grillen noch einmal bepinseln und servieren.
Anmerkung
Die Melanzani enthalten Bitterstoffe. Damit sie besonders zart schmecken, schneidet man sie schon eine Stunde vor dem Kochen in Scheiben und lässt sie in einem stark gesalzenen kalten Wasser stehen. Bevor man sie verarbeitet läßt man sie in einem Sieb abtropfen und legt sie auf Küchenkrepp.

Spinaci

Zutaten
1,5 kg Spinat
4 EL Olivenöl
4 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung
Den Spinat verlesen, die harten Stiele entfernen und waschen. Den Spinat in eine große Pfanne geben und bedeckt dämpfen. Abtropfen lassen, mit kaltem Wasser abschrecken und auf Küchenkrepp trocknen lassen.
Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Knoblauch hinzufügen und bei mittlerer Hitze leicht anbräunen. Spinat hinzugeben und einige Minuten unter Wenden garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anrichten und nach Gusto mit Olivenöl beträufeln.
Weitere Varianten
Dieses Gericht schmeckt auch sehr gut mit wildem Mangold oder Borretsch. Das Gemüse findet man auf der ganzen Insel, man muss sich nur bücken, pflücken und ist eine wirklich schmackhafte und eine sehr preiswerte Beilage.

 

Carciofi

Zutaten
2 mittelgroße Artischocken
1 Knoblauchzehe
Frische Petersilie
1 L Wasser
Saft einer halben Zitrone
Olivenöl
Salz
Zubereitung
Die harten äußeren Blätter der Artischocken entfernen ca. 4 Lagen, von den übrigen Blättern oben 1 cm abschneiden.
Die Stengel säubern und die harten Fasern entfernen. Artischocken vierteln, das Heu entfernen und in Zitronenwasser legen.
4 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die klein geschnittene Knoblauchzehe ca. 1 Minute anbraten und dann die gut abgetrockneten Artischockenviertel dazugeben. 3-4 Minuten braten und immer wieder umrühren. 1 Schöpfer Zitronenwasser dazugeben und auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen. Zwischendurch nochmals 3-4 Schöpfer Wasser zugeben. Salz und die gehackte Petersilie zugeben, weitere 2 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluss muss ein bisschen Sauce in der Pfanne übrig bleiben und die Artischocken müssen schön weich sein.
Als Beilage zu einem Fleischgericht oder als Vorspeise servieren.

Cime di rapa con salsiccia
Zutaten
1 kg Cime di rapa
500 g Salsiccia
1 Knoblauchzehe
1 Peperoncini
Salz
2 El Olivenöl
Zubereitung
Das Gemüse unter fließendem Wasser reinigen und die harten Stiele und die evtl. beschädigten Blätter entfernen. In einem Topf Wasser erhitzen und das Gemüse 5 Min. blanchieren und in einem Sieb abtropfen lassen.
Inzwischen die Salsiccia in kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne braten. Nach ein paar Minuten mit etwas Kochwasser vom Gemüse oder ein wenig Rotwein angießen.
Knoblauch in feine Scheiben schneiden, die Peperoncini hacken und dazugeben.
Die Salsiccia aus der Pfanne nehmen. 2 El Olivenöl in die Pfanne geben und das Gemüse hineingeben und für ein paar Min. dünsten lassen. Salzen und auf einem Teller das Gemüse und die knusprig gebratene Salsiccia anrichten. Mmmmh, lecker!
Anmerkung: Salsiccia sind italienische Rohwürste aus grobem Mett. Wir mögen die klassische Variante mit Knoblauch und grobem Pfeffer am liebsten. Aber gegen die mit Fenchel gewürzte ist auch nichts einzuwenden.

Geschmorter Fenchel mit Parmesan

Der geschmorte Fenchel ist eine ideale Beilage zu gebratenem Fisch. Er kann aber auch ein leichtes Abendessen sein. Was man noch dazu braucht: ein paar Scheiben geröstetes Bauernbrot und etwas Parmaschinken, Mortadella oder Salami.

Zutaten
4 Fenchelknollen
50 g frisch geriebener Parmesan
Saft von 1/2 Zitrone
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Von den Fenchelknollen die Stiele und den Wurzelansatz abschneiden. Knollen längs in mittelgroße Stücke schneiden, Kern keilförmig herausschneiden, dass die Stücke nicht auseinander fallen.
Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Zitronensaft dazugeben, die Fenchelstücke darin 5 Minuten blanchieren. Wasser abgießen und den Fenchel abtropfen lassen.
In einer Pfanne das Öl erhitzen und den Fenchel darin 5 Minuten schmoren. Salzen und pfeffern. Fenchel anrichten, mit dem Parmesan bestreuen und gleich servieren.
Buon appetito!


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