Hier werden Küchenalbträume wahr…

oder wie man eine Küche abfackeln kann.

Zur Nachahmung in der eigenen Küche ist die nachfolgende Anleitung nicht empfohlen!!!
Meine Eisenpfanne hat mir in der Vergangenheit keine große Freude bereitet. Trotz sachgemäßer Anwendung – z.B. kein Spülmittel zu benutzen etc. – war immer ein unangenehmer Eisengeruch bzw. -geschmack feststellbar. Also habe ich Goog le befragt und folgende Anleitung gefunden:
„Weichen Sie die Eisenpfanne in heißem Wasser mit Spülmittel ein paar Minuten ein. Reinigen Sie das Gerät mit einer Bürste gründlich, spülen und trocknen Sie es ab.
Stellen Sie Topflappen, Rührlöffel, Öl oder Fett, Kartoffeln und Salz bereit. Öffnen Sie das Fenster zum Rauchabzug. Schneiden Sie die Kartoffeln grob in Scheiben.
Erhitzen Sie die Pfanne stark, aber nicht zu stark. Geben Sie das Öl/Fett hinzu.
Geben Sie die Kartoffeln hinein. Streuen Sie das Salz darüber. Lassen Sie die Kartoffeln sehr gut durch bräunen. Wenden Sie diese immer wieder – sie können ruhig schwarz werden. Wichtig ist, dass der gesamte Pfannenboden eingebrannt wird. Die Aktion kann bis zu bis 45 Minuten dauern. Nach dem Einbrennen nehmen Sie die Eisenpfanne von der heißen Platte. Lassen die Bratkartoffeln richtig abkühlen und werfen Sie sie in den Müll. Zum Schluss reinigen Sie die neue Pfanne gründlich mit Küchenkrepp.
Essen Sie die Kartoffeln nicht! Sie enthalten ungesunde Rückstände des Materialschutzes. Mit der Zeit bekommt die Eisenpfanne eine Patina – dann ist sie perfekt.“
Nichts leichter als das denke ich mir und mache mich sogleich ans Werk.

Kurze Rede, ich kann niemanden dazu raten, eine Eisenpfanne am heimischen Herd einbrennen zu wollen. A Rauchkuachl ist hinterher nichts dagegen und man hat ohne schwerem Atemschutzgerät auch eine Rauchvergiftung inklusive. Grad das die Feuerwehr nicht ausrücken musste.
Ich war nach dieser Aktion mehr als bedient und wollte die Pfanne entsorgen. Dann kam mir doch noch eine Idee. Wozu habe ich in unserem Wohnmobil einen Gaskocher der für den Außenbetrieb bestimmt ist. Auf dem bereite ich auf unseren Reisen immer Fischgerichte zu. Also fahren wir zur Salzach suchen uns ein schönes Platzl wo wir niemanden stören und ich brenne unter Beachtung der Windrichtung problemlos nach obiger Anleitung meine Pfanne ein.
Fazit: Nie und nie in meinem Leben mache ich solch einen Sch…. noch einmal in meiner Küche!!!

Und ihr Leser_innen hoffentlich auch nicht.

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