Italienische Schweinereien und es ist sau-lecker


Die Zeit in Parma ist wieder einmal viel zu kurz gewesen. Viele Neuigkeiten werden ausgetauscht, es gab viel zu erzählen und zu diskutieren. Gemeinsam besuchten wir die umliegenden Bauern, kauften ein und es wurde frisch gekocht und schnabuliert.
Der Abschied fällt auf beiden Seiten herzlichst aus und kleine Tränen müssen weggeputzt werden. Wir sehen uns ja bald wieder… versprochen!

Wir fahren nun in Richtung Tarvisio, die nördlichste Stadt im italienisch – österreichisch- slowenischen Dreiländereck. Tarvisio gehörte von 1002 bis 1759 zum Bistum Bamberg und von 1909 bis 1918 zum Herzogtum Kärnten. Durch das landschaftlich traumhaft schöne Kanaltal kommen wir zu unserem zunächst vorletzten Ziel San Daniele, das weltweit für den luftgetrockneten Schinken bekannt ist.
Direkt vor der Stadt gibt es einen schön gelegenen Wohnmobilstellplatz mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeit. Von hier erreicht man wieder bequem zu Fuß die Innenstadt. Jedes Jahr am letzten Wochenende im Juni findet

 


statt.

 

 

 

 

Und dieses Schweinchen hat mir ganz besonders gefallen 😛

 

 

Wer auch Interesse an diesem Schweinchen hat, der schau unter www.artigianavasai.it

 

Der “ Prosciutto di San Daniele “ ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die nur für in San Daniele produzierten Schinken von ausschließlich in Italien aufgewachsenen Schweinen bestimmter Rassearten verwendet werden darf.
Die hier verarbeiteten Schweine werden vorwiegend mit Molke gefüttert, was ihrem Fleisch einen zarten sahnigen Geschmack verleiht und damit zählen sie zu den besten Schweinen Europas. Die Schinkenkeulen werden von Experten einzeln kontrolliert und beschnitten. Die Keulen werden mehrere Tage (abhängig vom Gewicht, pro Kilo ein Tag) mit dem Meersalz von Margherita di Savoia eingesalzen. Nach dem Einsalzen und der Handpressung werden die Schinken in lichtdurchfluteten gut belüfteten Hallen aufgehängt und hier beginnt nun die eigentliche langsame Reifung. Sonnenlicht und Luftströmung spielen dabei eine ganz wichtige Rolle . San Daniele ist klimatisch für das Reifen der Schinken besonders gut geeignet, weil die Alpenfallwinde und die feuchte Adrialuft hier aufeinandertreffen und dieses Gemisch von Temperatur und Feuchtigkeit auf die Reifung einen besonders guten Einfluss hat.
Vom vielen Laufen sind unsere Beine müde und wir strecken sie dann unter einen gedeckten Tisch und lassen es uns schmecken.

Es war lecker – zart, mild, aromatisch – und wir waren sehr zufrieden.

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